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Blinddarmentzündung (Appendizitis)

Akute Unterbauchschmerzen geben oft den Hinweis auf das Vorliegen einer Blinddarmentzündung. Deswegen sollten sich die Betroffen bei solchen Schmerzarten einen Arzt aufsuchen. Komplizierte Verläufe, wie zum Beispiel bei Durchbruch, macht eine Operation notwendig. Bei milderen Verläufen ist die konservative Therapie erwägenswert.

In einer finnischen Studie – veröffentlicht im Journal of the American Medical Association – nahmen Patienten mit einer unkomplizierten Blinddarmentzündung für zehn Tage Antibiotika. Knapp weniger als 40% dieser untersuchten Patientengruppe von 257 Menschen mussten nach  fünf Tagen operiert werden ohne einen Schaden durch Abwarten unter der konservativen Therapie zu bekommen.


Der Blinddarm befindet sich im rechten Unterbauch als Anhang (Appendix, Wurmfortsatz) am Dickdarm (genauer: am Caecum).
Die Symptome sind diffuse Schmerzen, die sich im Bauchraum ausbreiten können, begleitend von Appetitlosigkeit, Übelkeit, Durchfall/Verstopfung, Fieber und ggf. einer belegten Zunge.
Man unterscheidet die „einfache Blinddarmentzündung“ von der „zerstörerischen Blinddarmentzündung“.

Die genauen Ursachen für die Appendizitis sind noch nicht bekannt.
Die Therapie besteht aus Antibiotika, und wenn nötig einer Operation.

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