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Bluthochdruck, Diabetes, erhöhter Cholesterinspiegel – die Folgen von übergewicht bei Kindern

Leckeres und gesundes Essen – gerade für Kinder und Jugendliche ist das besonders wichtig. Darauf weist jetzt der Verband für Ernährung und Diätetik (VFeD) e.V. unter dem Motto „Kinder in der Gemeinschaftsver­pflegung“ hin. „Die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist eng an ihre Ernährung gekoppelt.
Auch ihre Gesundheit, jetzt und im Erwachsenenalter, hängt mit davon ab, was sie täglich essen und trinken“, sagen die Experten. Dabei nehme die außer­haus Verpflegung einen immer größeren Stellenwert ein: „Immer mehr Kinder und Jugendliche essen häufig in Kindertagesstätten oder in Schulmensen, oder sie kau­fen einen Teil ihrer Verpflegung am (schul­)kiosk“. Laut VFeD zählt aber nicht nur, was auf dem Teller ist – Ziel sei, Kindern die nötigen Kompetenzen zu vermitteln, damit sie ihre Ernährung (mit­)gestalten können. „Dies ist eine wichtige Voraussetzung für eigenverantwortliches Ernährungshandeln im gesamten Leben“. Genuss und Spaß sollten beim essen aber keinesfalls auf der strecke bleiben. Dass gesunde Ernährung auch bei Kindern und Jugend­lichen eine wichtige Rolle spielt, sorgt bei den Krankenkassen schon seit einiger Zeit für Alarm. Immer mehr Kinder sind zu dick.

Gesundheitliche Folgen sind Bluthochdruck, Diabetes, erhöhter Cholesterinspiegel – und das schon in jungen Jahren. Verantwortlich ist neben Bewegungsmangel vor allem die Ernährung. Fragt man die Eltern, ist jedes zweite Kind in Deutschland beim Essen sehr wählerisch: Vier von zehn mögen nach Aussage ihrer Eltern am liebsten Pizza, Burger oder Pommes, und mehr als jedes dritte Kind verzieht bei Gemüse das Gesicht. Das zeigt eine Forsa­umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse(tK). „Viele Kinder mögen Fastfood und süßes. Das ist in Ordnung, solange sie beides nur ab und zu genießen und der Speiseplan ansonsten gesund und abwechslungsreich ist“, sagt Nadine Müller, Ernährungswissenschaftlerin bei der TK. Gerade Kinder sind beim essen allerdings eher konservativ: Was sie nicht kennen, essen sie nicht. Müller rät Eltern deshalb, mit ihren Kindern zusammen einzukau­fen und gemeinsam zu entscheiden, was auf den Tisch kommt. „Kinder fassen in der Küche gerne mit an, wenn man sie lässt und ihnen Verantwortung überträgt. Das weckt Interesse und lust an abwechslungsreicher Kost. Dann trauen sich die Kleinen auch eher, mal unbekanntes zu probieren.“

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