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Fit in den Sommer

Faule Ausreden gelten nicht mehr: Der Winterschlaf ist vorbei, jetzt wird’s wieder Zeit, aktiv zu werden. Das Frühjahr ist die beste Zeit, etwas für die Gesundheit zu tun. Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen – und es wächst die Lust, sich zu bewegen. Wer fit in den Sommer starten will, sollte jetzt den gewohnten Trott verlassen, den inneren Schweinehund wegsperren und sich neue Ziele setzen.

Gute Argumente

Was bringt’s denn eigentlich, den Lebenswandel im Frühjahr umzustellen? Eine ganze Menge: Durch Bewegung an der frischen Luft werden die Muskeln straffer und können den Sauerstoff aus dem Blut besser aufnehmen. Herz, Kreislauf und Immunsystem werden gestärkt, Blutdruck und Blutfettwerte sinken. Wer sich bewegt und gesund ernährt, fühlt sich einfach besser. Das Selbstbewusstsein wird gestärkt, man fühlt sich jünger, Aggressionen und Stress werden abgebaut. Das liegt zum Teil am Glückhormon Serotonin, das bei sportlicher Aktivität freigesetzt wird. Immerhin 80 Prozent der Freizeitsportler schätzen ihren Gesundheitszustand als sehr gut oder gut ein – nur jeder zweite Nichtsportler kann das von sich behaupten. Das sind doch schon ein paar gute Gründe, jetzt loszulegen.

Drei Säulen

Wer gesund in den Sommer starten will, sollte drei Dinge beachten:

Bewegung:

Klar, Joggen ist toll. Aber wer monate- oder gar jahrelang keinen Sport getrieben hat, sollte nicht gleich versuchen, 30 Minuten am Stück um den Block zu rennen. Nach dem langen Winter kann man’s ruhig gemütlich angehen – und sich langsam steigern. Bei Übergewicht ist Joggen eh‘ nicht so gut – die Gelenke werden stark belastet. Wie sieht’s denn mit dem Fahrrad im Keller aus? Saubermachen, Kette schmieren und nichts wie ab in die Natur. Zwei- bis dreimal pro Woche eine halbe Stunde – das reicht schon. Wenn’s zu stark regnet, ist Cardiotraining auf dem Stepper angesagt. Oder Schwimmen im nahegelegenen Hallenbad – das regt ganz besonders die Fettverbrennung an. Super für die Figur ist auch Tanzen: Einfach den Lieblingssong auflegen und ab geht’s: Da wird jede Menge Muskeln trainiert. Zu zweit macht’s natürlich noch viel mehr Spaß.

Ernährung

Klar, Gemüse und Obst sind gesund. Weiß man ja. Aber es ist halt viel einfacher, an der Ecke Fritten oder eine Pizza zu holen, als Zuhause mühsam Möhren zu putzen und Zwiebeln zu schnibbeln. Dabei sind die Naturprodukte nicht nur gesund – sie machen auch schön. Tomaten, Spinat und Orangen zum Beispiel enthalten Lecithin – das sorgt für straffe und feste Haut. Karotten sind nicht nur gut für den Teint, mit ihrem Vitamin A sind sie ein richtiges Wundermittel. Im menschlichen Körper übernimmt Vitamin A eine Vielzahl von Funktionen.  Auch fürs Knochenwachstum und den Aufbau von Haut und  Schleimhäuten ist es wichtig. Vitamin A hilft zudem bei der Abwehr von Krankheitserregern – bei Männern unterstützt es sogar die Produktion von Spermien. Denken Sie dran, bevor Sie in die nächste Currywurst beißen.

Entspannung

Er hat uns alle fest im Griff, der Stress. Ob im Büro oder Zuhause: jede Menge Aufgaben sind zu erledigen. Wie soll man das nur schaffen – und dann auch noch was für die Gesundeit tun? Am Besten, man kommt erst mal runter. Setzt sich ganz ruhig hin. Und lernt, einfach Mal los zulassen. Zum Beispiel mit autogenem Training. Hier gibt es viele Übungen, die den Körper auf unterschiedliche Weise zur Ruhe kommen lassen. Sie zu erlernen, ist gar nicht schwer. Spaß und Entspannung bietet auch Thai Chi, das chinesische Schattenboxen. Sie bewegen sich dabei in Zeitlupe und atmen konzentriert. Ziel der Übungen ist es, Blockaden im Körper aufzuheben. Die Lebensenergie – in  der traditionellen chinesischen Medizin Chi genannt – kann dann wieder uneingeschränkt fließen. Natürlich gibt es noch unzählige andere Entspannungstechniken. Manchmal reicht es ja schon, guter Musik zu lauschen – oder einfach aus dem Fenster zu schauen.

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