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Wie den Erfolg einer Diät laborchemisch nachweisen

Ketonkörper entstehen bei ausgelasteten Kohlenhydrat-(Zucker-)reserven (Glykogenspeicher). Das passiert bei der Fettverbrennung vor allem bei der Low-Carb Diät. Die 3 Stoffwechselprodukte Acetoacetat, Aceton und beta-Hydroxybutyrat (chemisch gesehen kein Keton) entstehen in den Mitochondrien (Energiehersteller) der Leber bei Kohlenhydratmangel, um diesen zu Kompensieren.
Kohlenhydrate sind essentiell für unser Gehirn. Stehen keine Kohlenhydrate zur Verfügung, so muss die Leber Ketonkörper herstellen um das Gehirn mit Energie zu versorgen. Des Weiteren ermöglichen die Ketonkörper den Muskeln die Oxidative/Aerobe Energiegewinnung. Das ist für hohe Kraftansprüche nötig.

Die Ketonkörper können im Atem, Urin und Blut nachgewiesen werden.
Mit Ketosticks misst man den Gehalt an Aceton und Acetoacetat im Urin, um den Erfolg der Diät nachzuweisen. Allerdings können da aus mehreren Stoffwechselbedingten Gründen Ungenauigkeiten entstehen. Alleine schon die Menge an getrunkenem Wasser pro Tag lässt den Ketonkörpergehalt im Urin schwanken. Auch zur welcher Tageszeit man den Urin misst spielt eine sehr große Rolle. Dadurch empfiehlt es sich, die Messungen immer zur gleichen Tageszeit und bei gleicher Wasserzufuhr durchzuführen.

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